Beiträge von Krymonota

    Das kann mitunter ein wenig länger als nur fünf Stunden dauern. TitusK betreibt die Plugin-Entwicklung auch nur neben dem Studium, das (insbesondere unter der Woche) viel Zeit beansprucht ;)

    evtl. auch mit Funktion, mit der Auswählbar ist, an welche Mailadresse die Eingaben versendet werden sollen (nicht in den Screens)

    Hier wäre eine offene Schnittstelle für Erweiterungen sehr interessant. Spontan fallen mir folgende Möglichkeiten ein, wie man die Eingaben verarbeiten und darstellen könnte:

    • Separater Controller für die Ansicht im ACP und im Frontend
    • Per E-Mail versenden
    • Thema in einem bestimmten Forum erstellen

    Manche Personen könnten auch noch individuelle Wünsche haben, die man mit einer Schnittstelle entweder selbst umsetzen oder im Rahmen einer Auftragsarbeit umsetzen lassen könnte.

    Da dieser Wunsch auch schon mehrmals im WoltLab-Forum aufkam, hatte ich mich vor einiger Zeit damit beschäftigt, die Machbarkeit geprüft und eine groben technischen Entwurf angefertigt. Die mit der Version 5.2 eingeführten Form Builder API dürfte eine Umsetzung wesentlich vereinfachen. Sollte weder Titus noch ein anderer Entwickler vorhaben, ein solches Plugin in nächster Zeit umzusetzen, könnte ich mir auch vorstellen, sowas in der zweiten Jahreshälfte selbst zu entwickeln :)

    Ich muss nicht verstehen, warum man sich mit einem neuen Benutzerkonto registriert, nur um zu pöbeln? Wenn du etwas kritisieren und sachlich darüber diskutieren willst, kannst du das auch gerne unter deinem richtigen Benutzernamen tun. Oder hast du Angst um deine Reputation, sodass du dich hinter einem unbekannten Pseudonym verstecken musst?


    Also Transfergebühren als Faktor für den Lebensunterhalt heranzuziehen? Nun geht das nicht doch ein wenig weit? Immerhin könnte man einfach die PlugIn-Preise erhöhen und würde mehr Geld einnehmen. Oder eben doch einen Minijob ausüben wenn die PlugIns zuwenig bringen?

    Vielleicht hast du es ja überlesen, deshalb bin ich so freundlich und zitiere mich gerne nochmal selbst ;)

    Viele beschweren sich bereits über die „zu teuren Updatezugängen“ bei WoltLab – na ja, man schaue einfach mal zur Konkurrenz rüber… Meine Erfahrung hat mir auch gezeigt, dass viele Personen nicht bereit sind, für Plugins Preise zu bezahlen, die für eine angemessene Vergütung erforderlich wären.

    Wir müssen uns preistechnisch an anderen Plugins auf dem Markt orientieren, um überhaupt ein paar Kunden zu bekommen.

    [...] und aufgrund der Arbeit an unseren Plugins keine Zeit mehr übrig bleibt, um einem Minijob oder einer Werkstudententätigkeit nachzugehen.

    Niemand ist gezwungen, unsere Plugins zu kaufen. Es gibt aber genug Kunden, die die Plugins schätzen und froh sind, dass sie existieren. „Dann arbeite lieber etwas anderes als Plugins anzubieten“ kannst du dir also sparen.


    Welch ein Wunder wenn ständig irgendjemand auf die Idee kommt Produkte zu kopieren und kostenfrei anzubieten.

    Du reißt mein Zitat völlig aus dem Zusammenhang. Wenn du die nachfolgenden Sätze gelesen hättest, wäre dir bewusst, dass es mir nicht um die Plugin-Entwickler, sondern insbesondere um die Forenbetreiber ging.

    Ich muss erstmal ausholen. Ich glaube, die eigentlichen Probleme liegen, wie bereits angedeutet, ganz woanders.


    Die WoltLab-Szene ist relativ klein und wird auch zunehmend kleiner. Das kann man seit WBB3 wunderbar beobachten. Daran können wir leider nicht viel ändern, denn das liegt vor allem in den Händen von WoltLab. Das Marketing ist extrem dürftig – um nicht zu sagen, dass nach außen hin gar keine Werbung betrieben wird. Wenn ein Produkt nicht beworben wird, werden es auch wenige Personen entdecken und ausprobieren. Meine Erfahrungen in der XenForo-Szene haben gezeigt, dass den meisten XenForo-Forenbetreibern und -Forennutzern im englischsprachigen Raum „WoltLab“ gar kein Begriff ist. Diejenigen, die es kennen, stempeln es als „German Software“ ab, in der sie als englischsprachiger Forenbetreiber sowieso immer das Nachsehen haben. Die Teams der Konkurrenzprodukte sind in der Regel auch größer, sodass dort neue, gewünschte Funktionen schneller implementiert werden. Da gerät WoltLab allmählich ins Hintertreffen.


    Nun aber zum Thema Preise:

    Als digitales Produkt skalieren die Verkaufszahlen von Softwareprodukten. Bei wenigen Kunden im Markt ist es jedoch schwierig, die notwendigen Verkaufszahlen zu erreichen, damit die eigene Arbeit angemessen vergütet wird.


    Wenn der Preis und die Leistung stimmen kann ein Produkt durch aus auch über 10 - 20 oder 30 Euro kosten.

    Das freut mich natürlich zu hören. Leider ist das in der WoltLab-Szene nicht die Regel. Viele beschweren sich bereits über die „zu teuren Updatezugängen“ bei WoltLab – na ja, man schaue einfach mal zur Konkurrenz rüber… Meine Erfahrung hat mir auch gezeigt, dass viele Personen nicht bereit sind, für Plugins Preise zu bezahlen, die für eine angemessene Vergütung erforderlich wären. Hinzu kommt, dass insbesondere der Plugin-Store für Plugin-Entwickler sehr unattraktiv ist.


    Wie hängt das nun mit den Transfergebühren für Lizenzen zusammen? Plugin-Entwickler wie TitusK oder ich vertreiben (zurzeit) eher Nischen-Plugins, die nicht unbedingt die breite Masse ansprechen. Die Verkaufszahlen sind niedrig, sodass wir letztendlich nicht selten (deutlich) unterhalb des Mindestlohns arbeiten. Wir müssen uns preistechnisch an anderen Plugins auf dem Markt orientieren, um überhaupt ein paar Kunden zu bekommen. Wir haben natürlich Spaß an der Entwicklung – sonst würden wir gar nicht erst Plugins entwickeln und auch keine kostenlosen Plugins veröffentlichen, sondern etwas ganz anderes abseits von WoltLab machen. Aber von irgendetwas müssen wir auch leben, da beispielsweise wir beiden als Studenten kein festes Einkommen haben und aufgrund der Arbeit an unseren Plugins keine Zeit mehr übrig bleibt, um einem Minijob oder einer Werkstudententätigkeit nachzugehen.


    Wir müssen also zusehen, wie wir zum einen unsere monatlichen Betriebskosten decken und zum anderen unseren Lebensunterhalt finanzieren können. Wenn das nicht allein über die Plugin-Preise und Auftragsarbeiten machbar ist, müssen wir Mitgliedschaften anbieten und leider Transfergebühren für Lizenzen erheben. Nur so können wir einen leichten Ausgleich schaffen.


    Bei den Transfergebühren kann ich nicht für TitusK, sondern nur für mich sprechen. Lizenztransfers haben mich bisher immer nur einige Minuten Zeit gekostet, aber sie nerven und summieren sich, wenn Lizenzen ständig hin- und hergeschoben werden und leider nicht alles automatisiert ist. Ich habe auch schon erlebt (nicht bei Krymo Software), dass Kunden bei einer Rabattaktion viele Lizenzen zu einem günstigen Preis erworben und dann gewinnbringend weiterverkauft haben. Das ist nicht in unserem Interesse, sodass die Transfergebühren hier auch einen gewissen Schutzmechanismus darstellen.


    Mit Sicherheit lohnt es sich nicht, eine Lizenz weiterzuverkaufen, wenn die Transfergebühr höher als der Wert der Lizenz ist. Da lässt sich nun streiten, ob die 10 € da nicht doch etwas hoch sind. Ich persönlich werde da für Krymo Software einen etwas anderen Weg einschlagen, aber früher oder später nicht um Transfergebühren herumkommen. Ich bin aber auch der Meinung, dass man bei so günstigen Plugins als Kunde nicht noch jeden einzelnen Euro ausquetschen muss und damit leben kann, wenn man nicht jede einzelne Lizenz weiterverkaufen kann, wenn man sie nicht mehr benötigt.


    Vielleicht kommt TitusK einem ja auch ein wenig entgegen, wenn man die Lizenzen mehrerer günstiger Plugins gleichzeitig an die gleiche Person transferieren will :)